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Mittwoch, 22. April 2009

Kurz etwas zum Tag

Für mich war dies der energetisch kräftigste Tag bisher hier in Abadiania. Ich war 2x im Current-Raum. Es waren sehr viele Leute da, die sich in die Schlangen stellten. Die Sitzungen dauerten beide male gut 3 Stunden. Habe das Gefühl, die 2. Woche werde ich intensiver erleben, da ich nun die Abläufe kenne und mich hier schon recht zu Hause fühle.
Bruno war am Morgen bei Joao und bekam die Erlaubniss, ein Kristallbad-Bett zu kaufen.
Christian und Brigitte waren am Morgen auch bei ihm und wurden für den Nachmittag nochmals bestellt.
Dann heute Nachmittag, eine öffentliche Nasen-OP draussen auf der Bühne, was z.Zt. eher selten zu erleben ist. Ich war im Currentraum, habe nichts gesehen, doch die Energie war sehr stark am Nachmittag.
Dann fassten Chrigu und Brigitte ihre 2. OP, angesetzt auf morgen früh. Nun, das gibt für die beiden noch was zu organisieren, da man ja praktisch nichts arbeiten kann 8 Tage lang nach einer spirituellen Operation.
Hier weiss eben niemand, was als nächstes kommt, man muss offen sein für das, was passiert und darauf vertrauen, dass dies das Beste ist.

Sonntag, 19. April 2009

Sonntag, Siesta

Hallo. Uns geht es allen gut hier in Abadiania. Konnte mich nur nicht schon früher melden, da ich nach der OP sehr viel Ruhe brauchte und immer noch brauche.
Am Donnerstag Morgen hatten Christian und ich (Sacha), am Freitag Morgen Brigitte und Nicola eine sprirituelle Operation in der Casa.
Unsere Behandlung am Donnerstag war sehr kurz, wir waren nur knapp 5 Minuten als Gruppe im Operationsraum, mussten die Augen geschlossen haben, und plötzlich war alles schon vorbei. Wir hörten nur, wie die Wesenheit in John of God's Körper einige Sätze auf Brasilianisch sagte, wahrscheinlich Gebete. Ich hatte ein Gefühl von grosser Freude in meiner Brust während diesen Momenten.
Danach wurden wir hinausgeführt, an einen schattigen Ort, wo uns ein Übersetzer nochmals die Verhaltensregeln in Englisch beibrachte. 
Dazu gehört: 24 Std. lang schlafen, oder so tun als ob man schläft. Dann die nächsten 8 Tage keine grossen Anstrengungen unternehmen, wie schwere Lasten heben, wandern, tanzen, sich der Sonne aussetzen etc. 
Als weitere Regel gilt, 40 Tage lang sexuelle Enthaltsamkeit nach der 1. Operation, 8 Tage nach einer Folgeoperation, um die Heilenergien nicht zu beeinträchtigen.
Zudem ist es wichtig, täglich die verschriebenen Kräuter einzunehmen und viel von dem gesegneten Wasser zu trinken.
Kurz nach der OP wurden wir dann so müde, dass wir es vorzogen, die 100m zu unserer Pousada per Taxi zurückzulegen. Es fühlte sich wirklich so an, als ob man frisch aus einer Narkose aufgewacht sei. Die Beine waren wackelig, der Kopf zu schwer, um an etwas zu denken.
Die nächsten 24 Std. war ich dann auch so müde, dass ich froh war, jeweils nach dem Klo gleich wieder ins Bett liegen zu dürfen. Auch Chrigu hat dies so empfunden. Wir spührten auch die Anwesenheit der Wesenheiten in unserem Zimmer, wie sie weiter an uns arbeiteten. Auch die beiden folgenden Nächte konnten wir dieses Phänomen wieder an uns beobachten.
Wir alle können heute bereits eine Verbesserung unserer Leiden feststellen, obwohl ich heute bezüglich Kopfschmerzen wie einen Rückfall zu verzeichnen hatte, dies jedoch im Zusammenhang mit einer Erkältung. Ich denke, dies ist eine intensive Reinigung, die ich geduldig über mich ergehen lasse.

An dieser Stelle mach ich wieder Pause, werde später wieder berichten.

Donnerstag, 16. April 2009

Mittwoch, die Heilbehandlungen in der Casa

Es ist hier schon bald 12 Uhr nachts, und trotzdem schreibe ich noch am Blog. Einerseits, weil ich damit gerne wieder up to date sein möchte, andererseits, weil ich morgen sehr viel Zeit zum Schlafen haben werde. Da kann ich heute Nacht ruhig etwas länger aufbleiben. 
Wieso???
Ich werde morgen früh um 8 Uhr einer sprirituelle Operation unterzogen, und danach wird einem 24 Stunden Bettruhe verordnet. Aber nun alles der Reihe nach.
Schon um 7 Uhr trafen wir uns zum Frühstück, da wir um halb 8 bereits in der Casa sein wollten.
Dort besorgten wir uns im Buchladen unsere First Visit Tickets und stellten uns anschliessend in die Schlange für die Übersetzungen. Dort kann man sich seine Anliegen, die man der Wesenheit vorbringen möchte, in brasilianisch auf einen Zettel schreiben lassen, damit der Ablauf fliessend vorwärts geht vor Joao.
Danach folgte als 1. die Begrüssung durch Sebastiao, dem 1. Sekretär der Casa, gefolgt von einigen Instruktionen und Gebeten. Dann wurden die Leute in die Schlange gerufen, die für heute Morgen eine Operation verschrieben bekommen hatten. Es waren einige hundert Leute anwesend, die meisten in weiss gekleidet. Ich denke, es waren etwa gleich viele Ausländer anwesend wie Brasilianer. Viele Brasilianer reisen nicht in die Casa, weil Joao an den Wochenenden in verschiedene Städte in ganz Brasilien geht, um den Menschen entgegenzukommen. Viele könnten sich die Reisekosten hierher gar nicht leisen.
Um ca. 9 Uhr wurde dann die 2. Schlange aufgerufen, für diejenigen, die einen Folgebesuch bei Joao hatten. Unsere Gruppe war dann als 3. dran, es war schon ungefähr halb 11.
Wir stellten uns an und waren natürlich dementsprechen nervös. Wer würde was von der Wesenheit verordnet bekommen. Auf meinem Zettel stand: Heilung von den Kopfschmerzen und von einer gewissen Art von Ängsten. Die Anliegen von meinen 4 Freunden möchte ich hier nicht öffentlich preisgeben, ist schliesslich Privatsache. Die Schlange zu Joao führte uns zuerst durch den Current-Raum, auch Strömungsraum genannt. Die Energie dort drin empfand ich als sehr stark, aber auch als etwas erdrückend. Im 2. Raum, wo die Medien meditierten, empfand ich die Energie als leicht und konzentrierend. Nun war es nicht mehr weit bis zur Wesenheit. Er sass ganz vorne im Raum neben einem riesigen Rosenquarz. Ich war als 4. unserer Gruppe dran.
Ich übergab meinen Zettel dem Übersetzer, und schon war die Wesenheit daran, etwas auf ein Papier zu kritzeln. Ich dachte, das ist ein Kräuterrezept für mich. Falsch gedacht, das war nämlich bereits das Rezept für Bruno, der nach mir kam. Mir sagte der Übersetzer, dass ich morgen früh um 8 hierher zu einer Operation zurückkehren sollte.
Wieder draussen empfing uns der Mann, der schon die Einführung gemacht hatte, und fragte jeden, was er von der Wesenheit gesagt bekam. Mir riet er, mich am Nachmittag im Current-Raum einzufinden, und dann eben morgen zur Operation zu gehen.
Danach erledigten wir alle unsere Duties, wir besorgten uns die Kräuterpillen, diejenigen, welche Kristallbäder verschrieben bekamen, buchten sich die entsprechenden Terminde dafür im Buchladen.
Beim Mittagessen tauschten wir unsere Empfindungen bei der Begegnung mit der Wesenheit aus, und am Nachmittag fanden wir uns alle zusammen im Currentraum wieder.
Pro Tag werden jeweils 2 Sessions durchgeführt, eine um 8 Uhr, die andere um 2 Uhr. Und dies das ganze Jahr über immer Mittwoch, Donnerstags und Freitags.
Die Meditation im Currentraum wird geführt, und heute Nachmittag dauerte es ca. 2.5 Std. Normalerweise eine lange Zeit, um nur ruhig auf einer Bank zu sitzen. Mann sollte wenn immer möglich die Sitzung nicht vor dem Ende verlassen.
Die Energie empfand ich wie schon am Morgen als sehr stark und drückend, vor allem, wenn jeweils die Schlangen an uns vorbei liefen. Die Augen hält man die ganze Zeit zu, um nicht die negativen Energien aufzunehmen, die die Leute beim durchgehen loslassen können. Wir wurden angewiesen, den Leuten gute Energie zu senden, in Form von geführten, bildhaften Meditaionen. Indem man den anderen hilft, wird einem sofort auch selbst geholfen. Und dies konnte ich auch sehr gut spüren, es arbeitete an einigen Stellen in meinem Körper. 
Für mich und auch für die anderen war dies ein sehr eindrücklicher und erfreulicher Tag. Wir fühlen uns alle gut, sind voller Freude, und sogar auf die Operation von morgen freue ich mich riesig. Ich weiss, das etwas sehr spezielles mit mir geschehen wird.
Der Abend dann wie gehabt, Buffet und Fruchtshakes ;-)
Morgen werdet ihr nichts von mir hören, Bettruhe. 
Am Freitag werde ich dann mit euren Fotos bei der Wesenheit vorbeigehen, dann spätestens geht auch der Heilungsprozess los für alle, die mir ein Foto mitgegeben haben.




Sebastiao bei der Begrüssung
Bruno, Nicola, Brigitte und Christian beobachten das Geschehen. Mann sieht, dass sie happy sind.